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Natur und Menschen auf der

Isla de la Juventud

Südlich der Provinz Havana gelegen, ist die Isla de la Juventud die westlichste und weitaus grösste Insel des Archipiélago de Cannareos. Sie hat ca. 70.000 Einwohner, etwas die Hälfte davon lebt in Nueva Gerona.
Die Insel eignet sich besonders für diejenigen, die eine Zeitlang dem touristischen Trubel entfliehen wollen. Dennoch besitzt sie neben der abwechlungsreichen Landschaft und herrlichen Stränden eines der schönsten Tauchgebiete der Karibik, eine Reihe historischer Sehenswürdigkeiten und unberührte Naturreservate.
Die jahrzehntelange Anwesenheit tausender ausländischer Schüler und Studenten sowie die Einwanderungsgeschichte der Insel haben den offenen Charakter der Bewohner, der Pineros, entscheidend mitgeprägt.
Die Isla besitzt die grössten Marmorvorkommen Cubas und hat eine lange Tradition in dessen industrieller und kunsthandwerklicher Verarbeitung.

Die Ausdehnung erstreckt sich auf 3050 qkm. Der grosse Teil der Insel flach mit einem hügeligen Zentralkern. Rund um Nueva Gerona erstrecken sich die Marmorgebirge Sierra de Caballo und Sierra de Casa mit 280 bzw. 233 m Höhe. Der übrige flache Norden mit seinem extrem fruchtbaren Boden ist ideales Anbaugebiet für Früchte wie Kochbananen, Grapefruit, Mango, Cocos und Zitronen.
Der Südteil besteht aus Kalksteingrund, hier wechseln sich Buschland mit Sumpfgebieten ab, welche Heimat für eine grosse Zahl Krokodile, Wildschweine, Enten und andere Wasservögel sind. Schöne weisse Sandstrände begrenzen die Südzone.