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Naturerkundung auf der
Isla de la Juventud
Eines
der lohnendsten Ziele ist der Aufstieg auf einen der
bewaldeten Marmorberge um Gerona.
Nutzen Sie den Tagesanbruch, um der Mittagshitze zu
entgehen. Auf den nächstgelegenen Berg gelangen Sie, in
dem Sie die Calle 22 Richtung Westen gehen. Am Ende der
Strasse führt gegenüber ein Feldweg am Berg entlang,
von dem nach 200 m ein Pfad hoch in den Wald des Berges führt.
Der Aufstieg dauert je nach Kondition zwischen 20 und 60
Minuten, in jedem Fall sollten Sie für das obere,
felsige Stück des Weges festes Schuhwerk tragen!
Auf dem Hügel (Loma) angekommen, belohnt Sie der
Ausblick auf Gerona jedoch für die Mühen.

An der Pfadabzweigung am Fuss des Berges finden Sie einen
Höhlengang. Es lohnt sich, diese Höhle
bis unten hinabzusteigen, denn dort wartet ein warmer,
unterirdischer Fluss auf Sie. Tun Sie dies jedoch
ausschliesslich mit guter Beleuchtung und möglichst in
Begleitung eines Ortskundigen, da die Höhle nicht
beleuchtet ist und die Treppe am Eingung abpupt nach ca.
100 m endet !
In
der Sierra del Casa, unmittelbar südwestlich von Nueva
Gerona, stossen Sie auf drei weitere Höhlen, Cueva el
Agua, Cueva El Indio und Cueva del Hondón. Sie lohnen
einen Besuch wegen der schön gewachsenen Stalagmiten und
Stalagtiten sowie der teilweise noch vorhanden
indianischen Felsmalereien.
In unmittelbarer Nachbarschaft der Höhlen haben Sie die
Gelegenheit, einen Marmorsteinbruch zu besichtigen.
Um diesem Tagesausflug, auf dem man auch die Finca "El
Abra" besichtigen kann, die passende Atmosphäre zu
geben, empfehlen wir Ihnen, ihn per Pferd zu unternehmen.

Etwas weiter südwestlich von Nueva Gerona kommen Sie
nach einigen km Durchquerung von Wäldern und
Obstplantagen zu kleinen bewaldeten und romantischen
Flusstälern, die in Stauseen enden.
Hier können Sie einige Zeit verweilen und abends, z.B.
zu Perd, nach Gerona zurückkehren.
Die
Bahía de Siguanea im Westen der Insel
bietet nicht nur phantastische Ausblicke unter Wasser,
sondern auch Erlebnisse für Naturliebhaber an Land. Es
ist ein sehr empfindliches Ökosystem aus Palmen- und
Pinienwäldern, Mangroven und Savanne und beherbergt
alleine 60 nur hier vorkommende Pflanzenarten sowie 152
Vogelarten, darunter Kraniche, Buntpapageien und den
sonst nur im brasilianischen Pantanal vorkommenden
Hyazinthara.
Das Naturschutzgebiet kann per Bootsexkursion vom Colony
aus besucht werden oder über die Strasse von La Victoria
aus. In jedem Fall lohnt es für Interessierte, sich von
einem ansässigen Biologen begleiten zu lassen.
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